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Barrierefreiheits-Widgets: Personalisierung und ihre Grenzen

Veröffentlicht: •Aktualisiert: •2 min read•navable Team
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Ein Barrierefreiheits-Widget bietet zusätzliche Einstellungen im Browser, etwa für Schriftgrößen, Kontrast oder einen Lesemodus. Ob Besucher ein Formular ausfüllen oder eine Bestellung abschließen können, musst Du weiterhin am konkreten Nutzerweg prüfen. Die Installation eines Widgets belegt keine BFSG-Konformität.

Welche Einstellungen das navable Widget bietet

Besucher können ihre Ansicht anpassen:

  • Schriftarten, Schriftgrößen und Zeilenabstände ändern
  • Kontraste und Farben auswählen
  • Einen Lesemodus aktivieren
  • Links hervorheben
  • Ablenkende Bilder, Videos und Animationen ausblenden

Diese Einstellungen ergänzen die Arbeit an Deiner Website. Prüfe, ob Texte, Formulare und Navigation mit den gewählten Einstellungen weiterhin bedienbar sind.

Laufzeitanpassungen und Korrekturen im Quellcode

Ein eingebundenes Widget kann die angezeigte Seite während der Nutzung verändern. Solche Laufzeitanpassungen werden nicht als Korrektur in Deinen Templates oder Komponenten gespeichert. Nach einer Änderung an der Website musst Du ihre Wirkung erneut prüfen.

Ein fehlender zugänglicher Name braucht beispielsweise eine inhaltlich passende Bezeichnung. Ein vorhandenes ARIA-Attribut allein sagt noch nicht, ob die Bezeichnung den Zweck des Bedienelements erklärt. Ebenso lässt sich die Bedeutung eines Bildes nur im Kontext beurteilen.

Behebe bestätigte Barrieren in Deinen Komponenten und Inhalten. Dokumentiere, welche Seite und welcher Zustand betroffen waren, und wiederhole dieselben Schritte nach dem Fix. So kannst Du prüfen, ob die Änderung das beobachtete Problem behebt.

Wie Du Widget und Prüfprozess kombinierst

Teste wichtige Nutzerwege mit Tastatur und Screenreader, mit und ohne aktivierte Widget-Einstellungen. Achte darauf, ob Bedienelemente erreichbar bleiben, Fehler verständlich ausgegeben werden und Dialoge sich bedienen lassen. Ergänze diese manuellen Prüfungen durch automatisierte Scans.

Die W3C WAI empfiehlt, bei Reparaturen wichtige Aufgaben wie Registrierung und Checkout mit allen zugehörigen Schritten zu berücksichtigen und Lösungen früh zu validieren.

Prüfe die betroffenen Nutzerwege mit der Website-Test-Checkliste. Audit hilft Dir, technische Befunde zu dokumentieren und nach Code-Fixes erneut zu prüfen. Die Grundlagen zu den Kriterien findest Du im WCAG-Hub.

Weiterlesen und Quellen

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